Der Mensch und das Zwischenmenschliche ist überwiegend das Thema

der Malerei von Silke Gerfen. Dabei geht es ihr nicht um eine realistische Darstellung sondern um das Spiel mit Formen und Flächen. Die Vorliebe

zur Geometrie und zum Kubismus ist in den Arbeiten der ausgebildeten Textilveredlerin deutlich zu sehen.

Silke Gerfen zerlegt ihre Motive in geometrische Formen, bildet Flächen,

die sie verschiebt, auflöst und in unterschiedlichsten Mustern und

Strukturen ausarbeitet. Sie hebt die Realität auf, lässt Öffnungen und durchbricht Grenzen. Die Farbgebung bleibt dabei oft monochrom, Farbe spielt eine eher untergeordnete Rolle.

 

Angeregt durch die Ausschreibung des Heise-Kunstpreis zum Thema „Heimat“ beschäftigt sich Silke Gerfen auch vermehrt mit dem Schwarzwald und ihrer Herkunft. Dabei bietet der im Glottertal aufgewachsenen Künstlerin nicht nur der Bollenhut kreatives Potential.

 

2013 wurde sie für den HEISE-Kunstpreis nominiert. Ihre Arbeiten sind bei jurierten Ausstellungen im In-und Ausland zu sehen, wie zum Beispiel bei der ARTS19 in Paris, der ART Innsbruck oder wie zuletzt im Rahmen eines Künstleraustauschs im ARTMuseum in Sotschi oder mit dem Kunstverein KOSMOS Schwarzwald im Museum Hasemann-Liebich in Gutach.

 

Silke Gerfen ist freischaffend tätig und lebt mit ihrer Familie in Freiburg.

Sie ist Mitglied von KOSMOS Schwarzwald und der Künstlergruppe ZINNOBER.