Vita

  

1969             geboren in Freiburg 

1987-1990    Ausbildung zur Textilveredlerin

1990-1999    Beschäftigung mit Malerei nebenberuflich;

                     mehrere längere Auslandsaufenthalte in den USA und Australien

1999-2005    Familiengründung und Elternzeit

2003-2010    künstlerische Ausbildung in Grund-und Aufbaukursen für Malerei

2006             erste Ausstellungsbeteiligungen in Freiburg

seit 2008       regelmäßige Teilnahme an Ateliertreffs 

seit 2012       freischaffend tätig 

2013               nominiert für den HEISE-Kunstpreis zu Thema "Heimat" 

 

Mitglied im Kunstverein Zeitkunst Baden-Baden seit 2015

Mitglied bei KOSMOS SCHWARZWALD seit 2017

 

Zahlreiche Ausstellungsteilnahmen in Freiburg und Umgebung, so wie in Basel, Berlin, London, Paris, Innsbruck und im Rahmen eines Künstleraustauschs mit dem Kunstverein Zeitkunst in Sotschi.

 

 

Das Hauptmotiv meiner Malerei ist DER MENSCH. Ihn in Formen zu pressen, zu zersplittern, zu zerlegen oder wie in Streifen geschnitten und dann verschoben auf die Leinwand zu bringen, das finde ich spannend. Flächen auszuarbeiten, einzelne Bildelemente hervorzuheben, zu malen wie eine Collage, das ist eine Herausforderung für mich, der ich mich gerne stelle.

Dabei scheinen die Menschen in meinen Arbeiten, oft Platzhalter für mein eigenes Erleben, vielleicht wie gefangen in den Linien und Formen. Doch mir geben diese Linien Halt, ähnlich wie ein Geländer. Denn ich entscheide, wo ich Öffnungen lasse, wo ich Grenzen durchbreche und wo nicht. Somit vermittelt mir diese Art von Arbeit ein Gefühl von Freiheit.

 

Zum PROJEKT SCHWARZWALD kam ich durch den 2013 ausgeschriebenen HEISE-Kunstpreis mit dem Thema Heimat.

Meine Heimat ist der Schwarzwald.

Geboren in Freiburg und aufgewachsen im Glottertal, bin ich tief im Schwarzwald verwurzelt. Seit Kindertagen bedeutet der Schwarzwald für mich eine gemütliche Heimeligkeit und Geborgenheit, sehr geprägt durch meine Großmutter. Sie stets in Dirndl oder Küchenschürze, zum Kirchgang die Tracht. Das Haus direkt am Bach, durch die Hintertür in die Küche mit wärmendem Ofen. Dampfender Pudding auf der Fensterbank, ein immer herzlicher Empfang. Dennoch ist in meinen jungen Jahren der Drang aus dörflichem Leben auszubrechen unüberwindbar. Im Dorf bleibt man gern unter sich, man verhält sich angepasst.

Freiheit und die Welt sehen, einmal nach New York und Australien, dem Kleinbürgerlichen entfliehen, das treibt mich fort und nie wieder zurück.

Aber meine Wurzeln lassen sich nicht verleugnen. Meine Großmutter ist schon lange tot. Doch wenn ich heute durch das Glottertal und den Schwarzwald fahre, fühle ich sie noch immer, die Unbeschwertheit und Wärme der Kindheit.